Eine Webseite für sein Unternehmen erstellen – das sollten Gründer beherzigen

Inmitten des digitalen Zeitalters müssen Unternehmen in fast allen Branchen Vorkehrungen treffen, um mit der Zeit zu gehen und konkurrenzfähig bleiben zu können. Dazu gehört auch die Präsenz im Internet. Ein Unternehmen, das heutzutage keine Online-Präsenz zeigt, wird sich auf kurz oder lang nicht behaupten können. Gewissermaßen handelt es sich hierbei sogar um etwas, das von potentiellen Kunden vorausgesetzt wird.

Ganz zu schweigen davon, dass Unternehmen, die sich vor der Digitalisierung verschließen, ein enormes Potential außer Acht lassen. Doch das Erstellen einer Unternehmenswebseite ist gar nicht mal so einfach. Theoretisch könnten Sie als Gründer durchaus eine Webseite in wenigen Stunden oder gar Minuten erstellen, jedoch wären Sie mit einer solchen kaum konkurrenzfähig. Schauen wir uns daher am besten an, was es bei der Erstellung einer Unternehmenswebseite zu beherzigen gilt.

Kreative Über-uns-Seite

Es gibt immer noch Unternehmen, die bei Ihrer Webpräsenz der Über-uns-Seite eine geringe Bedeutung zuordnen.

Das ist jedoch ein großer Fehler, da eine solche gerade bei Unternehmen häufig angeklickt wird. Meist handelt es sich dabei um potentielle Kunden, die sich vor dem kauf eines Produkts oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung näher informieren möchten. Es liegt also bereits ein gewisses Interesse vor und sollte die Über-uns-Seite überzeugen, kann das diese Kunden positiv beeinflussen. Sie sollten daher dem Über uns aus Ihrer Website nie eine untergeordnete Bedeutung zuschreiben.

Wenn Sie hier kreativ sind, erleichtert das den Zugang zu Ihren Kunden. Des Weiteren ist die Über-Uns-Seite ein wichtiger Faktor bei der Markenbildung. Sie kann dazu beitragen, das Image des Unternehmens zu stärken.

Professionelle Suchmaschinenoptimierung

Egal ob es sich um ein lokales Unternehmen handelt oder die Firma international agiert – Sie sollten Wert auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) legen. Natürlich ist es möglich, Besucher über die sozialen Medien und Werbemaßnahmen auf die Unternehmenswebseite zu bringen.

Allerdings sind organische Besucher immer noch am besten und etwas, wovon das Unternehmen langfristig profitiert. Bei der Erstellung einer Webseite sollten Sie daher immer für Suchmaschinen beziehungsweise für Google optimieren. Dabei geht es unter anderem darum, Rankings für bestimmte Keywords aufzubauen. Das sollten vorzugsweise Keywords sein, die in enger Relation zu Ihrem Unternehmen stehen und wo seitens des Kunden eine Kaufabsicht besteht.

Sollten Sie keine hinreichenden SEO-Kenntnisse haben oder nicht bereit sein, sich diese anzueignen, sollten Sie hierfür einen Experten beauftragen. Vorausgesetzt natürlich, dass es das Budget zulässt. Einige kleinere Optimierungen können Sie aber ohne große Umstände selber durchführen. Sie sollten sich daher zumindest die Grundlagen anschauen.

Zuverlässiger Hoster

Irgendeinen Hoster für Ihre Unternehmenswebseite auszusuchen, ist etwas, was Sie möglichst vermeiden sollten.

Natürlich brauchen Sie als kleines Unternehmen nicht gleich das beste Paket des besten Hosting-Anbieters. Die Kosten würden in solchen Fällen nicht in Relation zum Nutzen stehen. Ein zuverlässiger Hoster sollte es aber selbst bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sein. Das bedeutet unter anderem, dass der Hoster eine möglichst geringe Downtime-Rate aufweist.

Schließlich sind Downtimes eines der schlimmsten Dinge, die Ihrer Webseite passieren können. Sie sind nicht nur ärgerlich, weil Kunden Ihre Webseite nicht erreichen können und Ihnen dadurch möglicherweise Gewinne entgehen, sondern schaden auch aus SEO-Sicht. Nicht selten wird das illegalerweise sogar von Konkurrenten genutzt. Sogenannte DDoS-Attacken kommen leider immer wieder vor und können, sollte kein Schutz bestehen, ein ernsthaftes Problem sein.

Ab einem gewissen Punkt ist es daher ratsam, in einen wirksamen DDoS-Schutz zu investieren. Ein solcher kann allerdings mehrere tausend Euro im Jahr kosten. Am Anfang werden Sie einen derartigen Schutz kaum brauchen. Für größere Konzerne ist er unabdingbar.

Recht und Sicherheit

Sowohl Recht als auch Sicherheit sind Themen, die für jede Unternehmenswebseite wichtig sind.

Gerade in Deutschland oder generell der EU, wo der Bereich des Internetmarketings inzwischen einigen strengen Regelungen unterliegt. Eine davon ist ohne Frage die Datenschutz-Grundverordnung. Dabei geht es primär darum, die Privatsphäre der Verbraucher sicherzustellen. Das müssen Sie als Unternehmen mit Ihrer Webseite gewährleisten.

Sie haben beispielsweise nicht das Recht, ohne Zustimmung Daten des Kunden zu sammeln. Des Weiteren müssen Sie alle Kunden über Ihre Rechte informieren. Die DSVGO ist jedoch nicht das einzige, was es aus rechtlicher Sicht zu beachten gilt. Wichtig ist beispielsweise auch die Impressumspflicht.

In Deutschland wird ein gültiges Impressum vorausgesetzt. Wer das oder andere rechtliche Aspekte außer Acht lässt, muss mit Abmahnungen durch Konkurrenten rechnen.Neben rechtlichen Aspekten sollten Sie bei Ihrer Unternehmenswebseite auch auf ein hohes Maß an Sicherheit achten. Das beinhaltet sowohl die Sicherheit des Unternehmens als auch die Sicherheit der Kunden. Letzteres wird beispielsweise dadurch gewährleistet, dass die eigene Webseite über ein SSL-Zertifikat verfügt, wodurch Zahlungen sicher übermittelt werden können.

Ein weiterer Aspekt ist das Risiko durch Hacker. Eine Webseite kann theoretisch leicht gehackt werden. Allerdings nur dann, wenn Sie grundlegende Sicherheitsvorkehrungen außer Acht lassen. Bei auf WordPress basierenden Webseiten wäre das beispielsweise dann der Fall, wenn Sie auf sämtliche Tools zum Schutz Ihrer Webseite verzichten und auch keine sonstigen Maßnahmen treffen, um einen Fremdzugriff zu vermeiden.